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Nam Nam | Press | tz, 29.03.07

Nam Nam - So schmeckt München

Der Szenentipp

Überblick Verlags GmbH | Juni 2008

2007 wurde das Nam Nam von diversen Pressevertretern lauthals als der Aufsteiger schlechthin in Münchens Gastro-Szene gefeiert. Kein Wunder, das Restaurant präsentiert sich rausgeputzt und bis ins letzte Detail durchgestylt. Lauschige rote Ledersitzbänke und lange Tafeln aus poliertem Holz dominieren den hinteren Teil des großzügigen Restaurants. Kronleuchter, Seerosen an den Wänden, ein Tuc-Tuc in bestem Zustand, große Fenster für den Blick hinaus zur geschäftigen Amalienstraße - ja da hat man in der Tat einiges richtig gemacht und hebt sich vom Durchschnitts-Asia-Restaurant auf Angenehmste ab.

"Eat fine - Live fine" - dieses Motto haben sich die Betreiber auf die Fahnen geschrieben. Den zweiten Teil erfüllen sie mit der Gestaltung des Nam Nam in jedem Fall. Den ersten nahmen wir bei einem solchen Überflieger etwas genauer in Augenschein: Und da fällt als allererstes auf, dass man im Nam Nam ausnehmend nett bedient wird. Vom Begrüßungstee über die unaufdringlichen Stippvisiten der Kellnerin immer wieder zwischendurch bis hin zur Erfüllung diverser Sonderwünsche.

Im Nam Nam gibt es natürlich eine nach Produkten der Saison definierte Wochenkarte - aus der Standardkarte wählt man, indem man dort die nach verschiedenen Preisklassen farblich unterschiedenen Gerichte einfach ankreuzt. Doch auf Nachfrage zeigen sich Service und Küchenchef äußerst flexibel. Sehr dankbar werden darüber Gäste sein, die es mit der scharfen Thai-Küche nicht so haben. Denn hier wird zwar nicht gewürzt wie in Thailand selbst, aber die Schärfe geht doch ein wenig über das hinaus, was der Durchschnittseuropäer ansonsten gerne hierzulande aufgetischt bekommt. Gut so. Die Thom Ka Gai kann ganz in diesem Sinne überzeugen (3,90 Euro). Die Hühnerbrust in Kokosmilch mit grünem Curry und Bambussprossen war sogar richtig "hot" (6,90 Euro). Das kann man leider von der knusprigen HongkongEnte nicht behaupten (13,90 Euro). Die Hoisin-Sauce dominierte zu stark, etwas weniger davon hätte gut getan. Außerdem mag der Hinweis "Mit Knochen" zwar hilfreich sein in der Entscheidungsfindung, aber etwas mehr hätte der Küchenchef den Vogel schon auslösen können. Das Gung Pad Prig (Garnelen aus dem Wok für 8,90 Euro) dagegen schmeckte wiederum sehr delikat. Die Chilischärfe überdeckt nicht den Eigengeschmack des Meerestieres und der knackigen Frühlingszwiebeln. Die Nachspeisen - Zitronengras Panna Cotta und Schokoladen-ChiliBrownies runden das Dinner gekonnt ab (je 3,90 Euro).

Schade nur, dass man trotz aller Bemühungen des Service immer das Gefühl hat, ein wenig gehetzt zu werden, auf dass der nächste Gast hier speisen kann. Deutlich mehr Ruhe hat man da zum Beispiel am Sonntagmittag. Denn der Brunch mit einem opulenten Thai/-Asia-Buffett ist bei weitem nicht so gefragt wie die Abendküche. Da kann man dann auch mal in aller Ruhe Zeitung lesen und genüsslich tafeln. So wie es die Thais eigentlich auch halten.
towi

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