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Nam Nam | Press | tz, 29.03.07

Gast & Wirt
Eine flotte Runde durch Bangkok

Aus dem Odeon wurde das Nam Nam

tz, 29.04.2007

Das Tuc-Tuc vor der Tür ist fahrbereit, ein zweites steht im Lokal und die beiden offenen Taxis sind längst nicht alles, was im neuen Nam Nam an Bangkok erinnert. Die Speisekarte entspricht nicht unbedingt der reinen Thai-Lehre, doch wird sie klar von der weltweit beliebtesten
Ethno-Küche (noch vor der italienischen!)dominiert.

Vor zwei Wochen hat Michael Mühldorfer sein neustes Lokal in den Räumen des ehemaligen Odeon eröffnet. Das Lokal von Gabriel Lewy war untergegangen, nachdem führende Mitarbeiter wegen Drogengeschäften aufgeflogen waren. An das Odeon erinnert nur noch die Theke. Im Nam Nam (thai für Wasser) dominieren frische, helle Farben, die Kaffeehausbestuhlung ist langen, massiven Tischen gewichen, an denen die Gäste auf Bänken sitzen und schnell ins Gespräch kommen können.

Das Konzept für sein ausgesprochenen legeres Restaurant hatte der Multi-Gastronom (Café an der Uni,
Tassilogarten u. a.) schon seit einiger Zeit in der Schublade. Es war die Nudelbar in einem arabischen Hotel-Resort, die Mühldorfer und seine Frau Hava für das neue Konzept begeisterte: Der Gast kreuzt auf einer
kleinen Karte seine Bestellung an und die Küche wird in großen Woks alles frisch zubereitet.

Die 31 Speisen sind in fünf Preiskategorien eingeteilt, hausgemachte Frühlingsrollen oder eine sauer scharfe Tohm-Yam-Gung-Suppe kosten 3,90 Euro, Wokgemüse in Kokosmilch mit rotem Curry kommt auf 5,90 Euro, der Hühnersalat mit Chili-Sauce schlägt mit 6,90 Euro zu Buche, ebenso Rindfleisch mit roten Zwiebeln. Fünf etwas aufwändigere Gerichte wie etwa gebratener Reis mit Ente liegen bei 7,90 Euro; ein einziges Gericht reißt nach oben aus, die Hongkong-Ente, die im eigens importierten Spezialofen gegart wird und als wirklich große Portion am Knochen auf den Teller kommt.

"Unser Essen soll unkompliziert sein, aber von hoher Qualität", sagt Mühldorfer (42), der in der Küche auf asiatische Mitarbeiter setzt. Fleisch und Gemüse kommen aus Öko- Landwirtschaft, trotzdem bleiben die Preise moderat. "Wir wollen in erster Linie ein Lokal für die Umgebung sein, auch Familien mit Kindern sollen sich einen Besuch bei uns leisten können", erklärt der studierte Betriebswirt.

Und die kleinen Gäste haben hier wirklich ihre Freude, die dürfen auf dem Tuk Tuk sitzen, und wer brav áufgegessen hat wird auch schon mal eine Runde durch die Maxvorstadt gefahren, wenn sich die Eltern trauen...


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